„Alles perfekt bei GTS“
Lambdasonde
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Der Lambdawert beschreibt das Verhältnis zwischen tatsächlicher und theoretisch benötigter Luftmenge. Bei λ = 1 ist das Gemisch stöchiometrisch: Beim Benziner entspricht das ungefähr 14,7 kg Luft pro Kilogramm Kraftstoff. Werte unter 1 bedeuten ein fettes, Werte über 1 ein mageres Gemisch.
Man unterscheidet Sprung- und Breitbandsonden. Die Sprungsonde erkennt, ob das Gemisch fetter oder magerer als λ = 1 ist. Die Breitbandsonde kann den Lambdawert über einen größeren Bereich messen und kommt auch bei Dieselmotoren zum Einsatz. Die meisten modernen Sonden sind beheizt, damit sie schneller ihre Betriebstemperatur erreichen. Je nach Einbauposition sitzt die Sonde vor dem Katalysator als Regelsonde oder dahinter als Diagnose- beziehungsweise Monitorsonde.
Häufige Fragen zur Lambdasonde
Was verrät die Anzahl der Leitungen an der Lambdasonde?
Die Leitungszahl gibt einen ersten Hinweis auf die Bauart: Eine oder zwei Leitungen finden sich meist bei unbeheizten Sprungsonden, drei oder vier bei beheizten Sprungsonden. Breitbandsonden haben häufig fünf oder sechs Leitungen. Für die Auswahl ist die Leitungszahl allein jedoch nicht ausreichend. Entscheidend ist der Abgleich über die OE-Nummer beziehungsweise die Fahrzeugdaten.
Siehe auch: Lambdasonden
Auch bekannt als: Sauerstoffsensor, O₂-Sensor, Abgassonde, Lambda-Sensor, λ-Sonde