„Alles perfekt bei GTS“
Drosselklappenstutzen
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Er besteht aus einem Gehäuse mit Drosselklappe, Antrieb und Sensoren zur Positionsüberwachung. Bei älteren Fahrzeugen betätigt ein Seilzug vom Gaspedal die Klappe direkt. Moderne Fahrzeuge nutzen meist eine elektronische Steuerung: Das Gaspedal übermittelt ein Signal an das Motorsteuergerät, das die Klappe über einen Elektromotor verstellt. Positionssensoren melden die aktuelle Stellung zurück.
Beim Benziner beeinflusst die Drosselklappe die angesaugte Luftmenge und damit die Motorlast. Sie sitzt meist vor dem Ansaugkrümmer, bei Turbomotoren häufig hinter dem Ladeluftkühler. Ölnebel aus der Kurbelgehäuseentlüftung und Abgas aus der AGR können Ablagerungen bilden. Nach Reinigung oder Austausch muss die Klappe bei vielen Fahrzeugen neu angelernt werden.
Häufige Fragen zum Drosselklappenstutzen
Hat ein Dieselmotor eine Drosselklappe?
Ja. Beim Diesel regelt zwar die Einspritzmenge die Motorleistung, die Drosselklappe erfüllt aber andere Aufgaben. Sie unterstützt die Abgasrückführung, indem sie die Frischluftzufuhr bei Bedarf reduziert. Außerdem schließt sie beim Abstellen des Motors, damit dieser ruhiger ausläuft, und kann bei der Regeneration des Partikelfilters mitwirken.
Siehe auch: Drosselklappenstutzen, Luftversorgung
Auch bekannt als: Drosselklappe, Drosselklappeneinheit, Drosselvorrichtung, E-Gas-Steller, Drosselklappensteller