„Alles perfekt bei GTS“
Lenkgetriebe
Zurück zum LexikonLenkung
Bei der Zahnstangenlenkung greift ein Ritzel am Ende der Lenksäule in eine quer liegende Zahnstange. Beim Drehen des Lenkrads verschiebt sie sich nach links oder rechts. Über Axialgelenke, Spurstangen und Spurstangenköpfe wird die Bewegung auf die Räder übertragen. Die Lenkübersetzung bestimmt, wie viele Lenkradumdrehungen zwischen den Anschlägen nötig sind. Bei Pkw sind es meist etwa 2,5 bis 3,5 Umdrehungen.
Hydraulische Lenkgetriebe nutzen einen Drehstab und ein Steuerventil, um Hydrauliköl auf einen Kolben an der Zahnstange zu leiten. Der Öldruck unterstützt dadurch die Lenkbewegung. Bei elektromechanischen Varianten übernimmt ein Elektromotor die Unterstützung – je nach Bauart über ein zusätzliches Ritzel oder eine Kugelumlaufmutter.
Häufige Fragen zum Lenkgetriebe
Was bedeutet Servotronic beim Lenkgetriebe?
Servotronic bezeichnet eine geschwindigkeitsabhängige Lenkunterstützung. Ein elektrisch angesteuertes Ventil regelt den hydraulischen Unterstützungsdruck: Beim Rangieren ist die Unterstützung stärker, bei höherer Geschwindigkeit geringer. Lenkgetriebe mit und ohne Servotronic unterscheiden sich daher und sind nicht ohne Weiteres austauschbar.
Siehe auch: Lenkgetriebe
Auch bekannt als: Zahnstangenlenkung, Servolenkgetriebe, Lenkgehäuse