„Alles perfekt bei GTS“
Servopumpe
Zurück zum LexikonLenkung
Im Inneren dreht sich ein Rotor mit beweglichen Flügeln in einem ovalen Hubring. Dadurch entstehen Kammern, die Hydrauliköl aus dem Ausgleichsbehälter ansaugen und zum Lenkgetriebe fördern. Dort unterstützt der Öldruck über einen Arbeitskolben die Lenkbewegung.
Ein Stromregelventil begrenzt die Fördermenge und führt überschüssiges Öl zurück. Das Druckbegrenzungsventil schützt das System vor zu hohem Druck, etwa wenn das Lenkrad am Anschlag steht. Der Antrieb erfolgt meist über einen Riemen. Bei elektrohydraulischen Ausführungen übernimmt ein eigener Elektromotor den Pumpenantrieb. Je nach Modell unterscheiden sich außerdem Drehrichtung, Riemenscheibenbefestigung und Anschlussausführung.
Ob sich eine defekte Pumpe reparieren lässt, erklärt unser Ratgeber Servopumpe instandsetzen.
Häufige Fragen zur Servopumpe
Was bedeutet die Druckangabe bei einer Servopumpe?
Die Angabe in bar bezeichnet den maximalen Systemdruck, auf den das Druckbegrenzungsventil eingestellt ist. Bei Pkw liegt er häufig zwischen etwa 80 und 130 bar. Pumpe und Lenkgetriebe müssen aufeinander abgestimmt sein: Zu geringer Druck kann die Lenkunterstützung beeinträchtigen, zu hoher Druck Bauteile und Dichtungen belasten.
Siehe auch: Servopumpen
Auch bekannt als: Lenkhilfepumpe, Hydraulikpumpe für die Lenkung, Lenkungspumpe, Flügelzellenpumpe, Servolenkungspumpe